KinderKlimperKram

Ein bisschen öko, ein bisschen waldorf und ganz viel praktisch – Tipps aus meinem Leben mit zwei Kids.

Manipulieren wir unsere Kids, wenn wir sie loben?

Mädchen_fischend

Vor ein paar Tagen bin ich über einen tollen Artikel von gewünschtestes-wunschkind gestolpert, der das ständige Loben unsere Kids unter die Lupe nimmt. Er hat mich sehr zum Nachdenken und zur Reflektion angeregt, da er sehr kritisch mit dem vielen Lob umgeht, das wir unseren Kids so täglich zurufen – in den meisten Fällen unbewusst und oft auch in versteckter Form. Ich nahm meine Reaktionen auf Muckel unter die Lupe und realisierte, dass er überhaupt nicht nach Lob fragt und erst recht nicht bewertet werden will – aber er will voll und ganz gesehehn und gehört werden! Ohja, und wie!

Dann fiel mir ein, dass auch Jesper Juul in seinem Buch „Dein kompetentes Kind“ beschreibt, wie wichtig es ist, dass wir unsere Kids wahrnehmen und nicht bewerten. Wenn wir sie loben, werden sie nur lernen etwas zu tun um eine Belohnung dafür zu bekommen (eine Bewertung, in welcher Form auch immer). Wenn wir sie aber wahrhaftig wahrnehmen, dann lernen sie sich selber zu wertschätzen, weil sie als Person gewertschätzt werden. Das ist doch ziemlich einleuchtend oder? Warum hatte ich das nur wieder vergessen?

Andauernd sagt man „oh, das hast du toll gemacht“, „super, wie du alles aufgegessen hast“, „wow, wie schön du das gemalt hast“, etc.pp. Wie schreibt snowqueen es so schön: „…darum geht es Kindern vorranging: um die Wahrnehmung ihrer Person – nicht um die Bewertung ihrer Handlungsweisen“

Hier ein Beispiel aus dem Artikel, was der Unterschied ist:

„Ein Kind erklimmt zum ersten Mal mühsam ein Klettergerüst. Es erreicht stolz den obersten Teil des Kletterobjekts und strahlt: „Mama, schau doch mal!“ Es gibt verschiedene Reaktionsmöglichkeiten (jeweils begeistert zugerufen):

„Super, das hast du aber toll gemacht“ Wie gut du schon klettern kannst!“

„Huhu, ich sehe dich! Du bist bis ganz nach oben geklettert! Du hast es geschafft!“

Aber lest den Artikel selbst, und am besten das Buch „Dein kompetentes Kind“ von Jesper Juul auch, denn es lohnt sich! Danke für den Artikel gewünschtestes-wunschkind!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 2. Mai 2014 von in Artikel, Bücher, Erziehung und getaggt mit , , , .

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